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30.03.2010
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Bruttoinlandsprodukt 2009 infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise um 2,3 Prozent gesunken
Nr. 34/2010 - 30.03.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Einen sehr starken Leistungsrückgang hatte 2009 das Verarbeitende Gewerbe. In diesem wichtigen Bereich der Wirtschaft sank die Bruttowertschöpfung preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 10,6 Prozent. Damit war das Minuswachstum aber wesentlich geringer als im Bundesdurchschnitt (‑ 18,2 Prozent) bzw. im Durchschnitt des früheren Bundesgebiets einschließlich Berlin (‑ 18,6 Prozent). In den neuen Ländern ohne Berlin kam es zu einem Rückgang um 15,0 Prozent. Das Verarbeitende Gewerbe hat nur noch einen Anteil an der Wirtschaftsleistung des Landes von 11,1 Prozent (2008: 12,3 Prozent).
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30.03.2010
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Bruttoinlandsprodukt 2009 infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise um 2,3 Prozent gesunken
Nr. 34/2010 - 30.03.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Rückläufig war die Entwicklung auch in den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr (‑ 3,9 Prozent;neue Länder: ‑ 3,6 Prozent; alte Länder: ‑ 5,2 Prozent) sowie Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister (‑ 1,9 Prozent; neue Länder: ‑ 2,2 Prozent; alte Länder: ‑ 1,6 Prozent).
Im Baugewerbe sank die Wirtschaftsleistung um 2,9 Prozent, deutlich stärker als im Durchschnitt der anderen Länder (neue Länder und alte Länder jeweils ‑ 1,1 Prozent). Im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister (‑ 0,1 Prozent; neue Länder: + 0,5 Prozent; alte Länder: + 1,0 Prozent) stagnierte die Entwicklung.
Als einziger Wirtschaftsbereich hatte der Bereich Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei mit + 2,6 Prozent (neue Länder: + 0,7 Prozent; alte Länder: + 0,3 Prozent) preisbereinigt ein Leistungswachstum. Sein Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung betrug allerdings nur 2,4 Prozent.
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22.03.2010
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Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter erreichten 2009 79,2 Prozent des Bundesdurchschnitts
Nr. 33/2010 - 22.03.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Die im Durchschnitt der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns gezahlten Bruttolöhne und ‑gehälter betrugen nach den vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört, vorgelegten Berechnungen im Jahr 2009 je Arbeitnehmer 21 890 EUR. Das waren 272 EUR bzw. 1,3 Prozent mehr als 2008 und zugleich 79,2 Prozent des Bundesdurchschnitts (27 648 EUR).
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12.03.2010
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Einwohnerzahl sank bis September gegenüber dem Jahresanfang 2009 um 0,6 Prozent
Nr. 28/2010 - 12.03.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Im Zeitraum 1.1. bis 30.9.2009 sank die Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern um weitere 10 407 Personen bzw. 0,6 Prozent auf 1 653 949 Einwohner, 819 594 männlichen und 834 355 weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes ist der Rückgang sowohl auf Wanderungsverluste (‑ 6 604 Personen) als auch auf das Geburtendefizit (‑ 3 822 Personen) zurückzuführen.
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05.03.2010
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Teuerungsrate im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen
Nr. 25/2010 - 05.03.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Die Verbraucherpreise in Mecklenburg-Vorpommern haben sich gegenüber Februar 2009 um durchschnittlich 0,9 Prozent erhöht. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, fiel damit die Teuerung geringer aus als im Januar mit + 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Verbraucherpreisindex lag im Februar 2010 bei 109,3 (2005 = 100).
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03.03.2010
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Mehr Eigenheime, weniger Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
Nr. 23/2010 - 03.03.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Im Jahr 2009 wurden von den Bauaufsichtsbehörden des Landes Mecklenburg-Vorpommern 3 962 Anträge für genehmigungspflichtige und genehmigungsfreie Bauvorhaben zur Errichtung neuer bzw. zum Um- und Ausbau vorhandener Wohn- und Nichtwohngebäude angezeigt, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes ist damit der Bau von 2 269 Eigenheimen vorgesehen, das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Geschosswohnungsbau ging die Zahl der genehmigten Wohnungen dagegen gegenüber 2008 deutlich zurück (- 15,7 Prozent).
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22.02.2010
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Abgeschwächter Umsatz- und Beschäftigungsrückgang
Nr. 17/2010 - 22.02.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Die Betriebe des Bauhauptgewerbes meldeten im Jahr 2009 einen baugewerblichen Umsatz von 1,5 Milliarden EUR. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes waren dies 7,5 Prozent weniger als im Vorjahr; 2008 gab es einen Rückgang von 11,4 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2009 waren 15 783 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt. Damit gingen am Bau im Vorjahresvergleich rund 500 Arbeitsplätze verloren (- 3,1 Prozent; 2008: - 6,5 Prozent).
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22.02.2010
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Abgeschwächter Umsatz- und Beschäftigungsrückgang
Nr. 17/2010 - 22.02.2010 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Die Betriebe des Bauhauptgewerbes meldeten im Jahr 2009 einen baugewerblichen Umsatz von 1,5 Milliarden EUR. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes waren dies 7,5 Prozent weniger als im Vorjahr; 2008 gab es einen Rückgang von 11,4 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2009 waren 15 783 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt. Damit gingen am Bau im Vorjahresvergleich rund 500 Arbeitsplätze verloren (- 3,1 Prozent; 2008: - 6,5 Prozent).
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24.11.2009
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Zahl der Kinder in Familien gegenüber 1991 mehr als halbiert
Nr. 91/2009 - 24.11.2009 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern haben seit Ersterhebung des Mikrozensus im Jahr 1991 die Zahl der Familien und die der Kinder und Jugendlichen in den Familien erheblich abgenommen. Im Jahresdurchschnitt 2008 wurden insgesamt nur noch 344 300 Kinder und Jugendliche (1991: 642 000) in 239 200 Familien (1991: 386 700) erzogen. Je Familie gab es nach Angaben des Statistischen Amtes damit durchschnittlich 1,43 Kinder (1991: 1,66).
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06.10.2009
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Fast 200 000 Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern besitzen mindestens ein Einfamilienhaus - knapp 40 000 mindestens eine Eigentumswohnung
Nr. 75/2009 - 06.10.2009 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Wie das Statistische Amt mitteilt, besaßen nach Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 199 000 Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern am 1.1.2008 wenigstens ein Einfamilienhaus. Unabhängig von der Art des Haus- und/oder Grundbesitzes hatten 344 000 Haushalte (40,6 Prozent) Grundvermögen, besaßen also Grundstücke, Häuser oder Wohnungen.
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05.10.2009
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15,5 Prozent weniger Neugründungen größerer Betriebe im 1. Halbjahr 2009
Nr. 74/2009 - 05.10.2009 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Nach den Ergebnissen der Gewerbeanzeigenstatistik wurden im 1. Halbjahr 2009 1 696 Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 15,5 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2008. Die Zahl der Gründungen von Kleinunternehmen ist nach Information des Statistischen Amtes im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls rückläufig, und zwar auf 2 554 (- 18,0 Prozent). Dagegen nahm die Gründung von Betrieben, die im Nebenerwerb ausgeübt werden, um 32,4 Prozent zu (1 804).
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24.09.2009
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Geldvermögen der Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern 2008 bei rund
63 Prozent des Bundesdurchschnitts
Nr. 70/2009 - 24.09.2009 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Nach Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) hatte jeder Haushalt in Mecklenburg-Vorpommern am 1.1.2008 im Durchschnitt ein rein rechnerisches Bruttogeldvermögen in Höhe von 30 000 EUR (neue Länder: 28 700 EUR; früheres Bundesgebiet: 52 000 EUR). Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, erreichte das Geldvermögen der Haushalte Mecklenburg-Vorpommerns damit 62,9 Prozent des Bundesdurchschnitts (47 700 EUR).
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05.06.2009
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Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern
Jede/r vierte Erwachsene lebt allein
Nr. 33/2009 - 05.06.2009 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
Noch nie seit Erhebung des Mikrozensus in Mecklenburg-Vorpommern (1991) war der Anteil der Einpersonenhaushalte so hoch (40 Prozent). Wie das Statistische Amt mitteilt, sind Einpersonenhaushalte bereits seit 2006 die häufigste Haushaltsgröße (Anteil 2006: 37,6 Prozent; 2007: 39,0 Prozent). Im Vergleich zu 2007 waren Einpersonenhaushalte die einzige weiter zunehmende Haushaltsgröße (+ 2,5 Prozent). Alle Mehrpersonenhaushalte gingen in ihrer Zahl jeweils unterschiedlich stark zurück. Die durchschnittliche Haushaltsgröße fiel mit 1,95 Personen je Haushalt für 2008 entsprechend gering aus.
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14.05.2009
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Am 18. März 2009 hat die Bundesregierung die Novellierung der EnEV 2009 beschlossen. Nach der Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt tritt die Verordnung zum 1. Oktober 2009 in Kraft. Anforderungen an Neubauten werden ebenso angehoben wie die für die Modernisierung von Altbauten.
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11.02.2009
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Durch den Amtsausschuss des Amtes Darß-Fischland wurde ich zum Fachmitglied Grundstückswertermittlung im Umlegungsausschuss für die Dauer von 5 Jahren gewählt.
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08.01.2009
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Ab 19.01.2009 sind wir postalisch nur noch über die neue Büranschrift LANGE STRASSE 4 in Barth zu erreichen. Die weiteren Kontakten bleiben unverändert.
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10.11.2008
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Kommunikation nun auch über skype: >gunnarmarquardt<
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30.10.2008
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Grundstücksmarktbericht 2007 des Landkreises Nordvorpommern mit vielen für die Feststellung der Grundbesitzwerte gemäß §§ 183 bis 198 BewG relevanten Daten erschienen, Präsentation mit Erläuterungen für interessierte Kreise (z. B. Geschäftsstellen von Gutachterausschüssen, SV, Steuerberater, Fachanwälte für Steuerrecht, Finanzämter) kann über das SV-Büro Marquardt vereinbart werden.
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01.08.2008
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Ab 1.1.2009 ist der Energieausweis für alle Pflicht - außer für Baudenkmale -.
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23.06.2008
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Im Jahresdurchschnitt 2007 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 856 400 Privathaushalte. Das waren 1,3 Prozent bzw. 11 300 Privathaushalte mehr als 2006 (845 100 Haushalte) und immerhin 15,3 Prozent bzw. 113 900 Privathaushalte mehr als im April 1991 (742 500 Haushalte). Wie das Statistische Amt mitteilt, ist diese hohe Zahl der Privathaushalte im Land fast ausschließlich der Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte geschuldet. Seit 2006 sind Einpersonenhaushalte in Mecklenburg-Vorpommern die häufigste Haushaltsgröße.
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02.06.2008
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bis 1.10.2008 Wahlfreiheit bei Energieausweis (bedarfs- oder verbrauchsorientiert)
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02.05.2008
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Als Routinier des Fachgebietes Immobilien biete ich ab 1.7.2008 Rechtsberatungen entsprechend des Rechtsdienstleistungsgesetzes in diesem Fachgebiet an.
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01.03.2008
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Nach der Ableitung von Marktanpassungsfaktoren, Gebäudefaktoren und Liegenschaftszinssätzen aus den Kauffällen der Jahre 2004-2006 für den Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses des Landkreises Nordvorpommern nun auch der Auftrag für das Geschäftsjahr 2007.
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17.11.2006
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Weitere Wanderungsverluste und fehlende Geburten führten dazu, dass die Einwohnerzahl von Mecklenburg-Vorpommern im Juli 2006 unter die Grenze von 1,7 Millionen sank.
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29.08.2006
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14 Plätze bekommen Gold
3600 Campingplätze gibt es in Deutschland, doch nicht alle bieten ihren Gästen den erhofften Komfort. Der Deutsche Tourismusverband hat jetzt nach eingehenden Tests die besten Plätze gekürt. Zwei Bundesländer schneiden besonders gut ab.
Düsseldorf - Der Tourismusverband bewertete nach eigenen Angaben "innovative Angebote" bei Service und Unterkunft ebenso wie gelungene Internet-Auftritte. Den Siegern des 8. Bundeswettbewerbs "Vorbildliche Campingplätze in Deutschland 2006" wurden Auszeichnungen verliehen. Es gab 14 mal Gold, 13 mal Silber und sechsmal Bronze. Auffallend: Die Bundesländer Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern tauchten jeweils dreimal in der Gold-Riege auf.
Die rund 3600 Campingplätze in Deutschland verzeichnen nach Verbandsangaben pro Jahr etwa 148 Millionen Übernachtungen. Damit erwirtschaften sie einen Umsatz von mehr als 9,5 Milliarden Euro.
Die Auszeichnung in Gold erhielten u. a.:
· Camping am Freesenbruch, Zingst (Mecklenburg-Vorpommern)
· Campingpark Havelberge, Groß Quassow (Mecklenburg-Vorpommern)
· Campingplatz Pommernland, Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern)
har/dpa
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28.08.2006
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28.08.2006
PREIS/VERDIENS Belebung am Baulandmarkt - baureifes Land stärker nachgefragt
Der Baulandmarkt ist im Jahr 2005 wieder in Bewegung gekommen. Die insgesamt erfolgten 3 260 Kauffälle im Land bedeuten gegenüber 2004 eine Zunahme um 16 Prozent. Damit wechselten nach Angaben des Statistischen Amtes 5,35 Millionen Quadratmeter Bauland für insgesamt 136,9 Millionen EUR den Besitzer. Der seit 1998 zu verzeichnende Rückgang der Kaufaktivitäten wurde damit aufgehalten, sicherlich auch begünstigt durch die angekündigte und dann beschlossene Abschaffung der Eigenheimzulage für die Zeit nach dem 31. Dezember 2005.
Für baureifes Land wurde 2005 mit durchschnittlich 53,20 EUR je Quadratmeter der bisher höchste Preis (seit 1991) gezahlt (2004: 42,09 EUR); die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich.
Der große Abstand zum durchschnittlichen Preisniveau im früheren Bundesgebiet (2004: 129,02 EUR) dürfte sich auch 2005 nicht verringert haben.
Von den 3 260 Kauffällen im Jahr 2005 beziehen sich 77 Prozent auf baureifes Land und lediglich 15 Prozent auf Rohbauland. Vor zehn Jahren (1995) lagen diese Relationen bei 59 bzw. 39 Prozent. Die zunehmende Bedeutung erschlossener Baugrundstücke, also baureifen Landes, gegenüber dem Rohbauland kommt auch darin zum Ausdruck, dass 2005 die Steigerung bei der Anzahl der Kauffälle um 454 gegenüber dem Vorjahr (390 Fälle) weit überwiegend bei baureifem Land erfolgte. Dieses wurde 2005 nach der Anzahl der Kauffälle zu 41 Prozent in geschlossenen Wohngebieten (1995: 23 Prozent), zu 27 Prozent in offenen Wohngebieten (1995: 13 Prozent) und zu 31 Prozent in Dorfgebieten (1995: 54 Prozent) veräußert.
Die durchschnittliche Größe der veräußerten Fläche betrug 2005 im Mittel aller Baugebiete 1 641 Quadratmeter, vor zehn Jahren 3 213 Quadratmeter. Bei baureifem Land wurden 2005 durchschnittlich 881 Quadratmeter veräußert; in Dorfgebieten belief sich die Größe auf 977 Quadratmeter, in Wohngebieten geschlossener Bauweise auf 758 Quadratmeter. Vor zehn Jahren umfasste baureifes Land je Kauffall im Mittel 1 865 Quadratmeter.
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28.08.2006
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Belebung am Baulandmarkt - baureifes Land in 2005 stärker nachgefragt
Der Baulandmarkt ist im Jahr 2005 wieder in Bewegung gekommen. Die insgesamt erfolgten 3 260 Kauffälle im Land bedeuten gegenüber 2004 eine Zunahme um 16 Prozent. Damit wechselten nach Angaben des Statistischen Amtes 5,35 Millionen Quadratmeter Bauland für insgesamt 136,9 Millionen EUR den Besitzer. Der seit 1998 zu verzeichnende Rückgang der Kaufaktivitäten wurde damit aufgehalten, sicherlich auch begünstigt durch die angekündigte und dann beschlossene Abschaffung der Eigenheimzulage für die Zeit nach dem 31. Dezember 2005.
Für baureifes Land wurde 2005 mit durchschnittlich 53,20 EUR je Quadratmeter der bisher höchste Preis (seit 1991) gezahlt (2004: 42,09 EUR); die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich.
Von den 3 260 Kauffällen im Jahr 2005 beziehen sich 77 Prozent auf baureifes Land und lediglich 15 Prozent auf Rohbauland. Die zunehmende Bedeutung erschlossener Baugrundstücke, also baureifen Landes, gegenüber dem Rohbauland kommt auch darin zum Ausdruck, dass 2005 die Steigerung bei der Anzahl der Kauffälle um 454 gegenüber dem Vorjahr (390 Fälle) weit überwiegend bei baureifem Land erfolgte. Dieses wurde 2005 nach der Anzahl der Kauffälle zu 41 Prozent in geschlossenen Wohngebieten (1995: 23 Prozent), zu 27 Prozent in offenen Wohngebieten (1995: 13 Prozent) und zu 31 Prozent in Dorfgebieten (1995: 54 Prozent) veräußert.
Die durchschnittliche Größe der veräußerten Fläche betrug 2005 im Mittel aller Baugebiete 1 641 Quadratmeter, vor zehn Jahren 3 213 Quadratmeter. Bei baureifem Land wurden 2005 durchschnittlich 881 Quadratmeter veräußert; in Dorfgebieten belief sich die Größe auf 977 Quadratmeter, in Wohngebieten geschlossener Bauweise auf 758 Quadratmeter. Vor zehn Jahren umfasste baureifes Land je Kauffall im Mittel 1 865 Quadratmeter.
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31.07.2006
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Rostock (OZ) Kleine Wohnungen werden knapp; In MV suchen mehr ältere, Singles und Sozialschwache preiswerten Wohnraum. Der ist immer schwerer zu finden. In MV werden immer weniger Wohnungen errichtet. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Neubauten deutlich auf 6147, ein Minus von rund 16 Prozent im Vergleich zu 2004. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Landesamtes in Schwerin hervor. Der Rückgang hat Folgen. "Für bestimmte Bevölkerungsgruppen wird der Wohnraum langsam knapp". sagt Christian Rudolph, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes (DMB), Landesverband MV. Besonders ältere Menschen, Singles und Hartz-IV-Empfänger fänden immer schwerer geeignete Wohnungen. Das geringere Angebot an kleineren Wohnungen wirkt sich auf den Preis aus.
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22.06.2006
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Schwerin (statistik-mv) In 72,7 Prozent aller Privathaushalte leben nur ein oder zwei Personen; höchste Zahl Alleinlebender seit 1991
Im Jahresdurchschnitt 2005 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 833 600 Privathaushalte. Das waren 2,3 Prozent bzw. 18 800 Privathaushalte mehr als im Vorjahr (814 800 Haushalte) und immerhin 91 100 Privathaushalte mehr als im April 1991 (742 500 Haushalte). Wie das Statistische Amt mitteilt, ist die hohe Zahl der Privathaushalte im Land ausschließlich der Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte geschuldet. Der Rückgang größerer Mehrpersonenhaushalte hält unvermindert an.
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19.06.2006
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Schwerin (statistik-mv)Landwirtschaftlicher Grundstücksmarkt wieder ruhiger geworden
Im Jahr 2005 wechselten in Mecklenburg-Vorpommern 1 911 landwirtschaftliche Grundstücke ohne Gebäude und ohne Inventar den Besitzer, 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, ebbte damit die vorübergehende Belebung des Marktes wieder ab. Auch der durchschnittliche Kaufwert war rückläufig: 4 306 EUR je Hektar gegenüber 4 415 EUR im Jahr 2004. Die Fläche je Veräußerungsfall lag im Mittel bei 9,0 Hektar; insgesamt wurden im Land 17 194 Hektar für zusammen 74,03 Millionen EUR verkauft.
Die regionalen Unterschiede verringerten sich gegenüber den Vorjahren erheblich.
Über einen begünstigten Verkauf ehemals volkseigener Landwirtschaftsflächen wurden 2005 in nur noch 164 Veräußerungsfällen zusammen 8 326 Hektar privatisiert.
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23.05.2006
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(Wertermittlungsforum) Am 22. Mai 2006 wurde die Verordnung über die Ermittlung der Beleihungswerte von Grundstücken nach § 16 Abs. 1 und 2 des Pfandbriefgesetzes (Beleihungswertermittlungsverordnung - BelWertV) vom 12. Mai 2006 im Bundesgesetzblatt I Nr. 24 auf Seite 1175 veröffentlicht.
Gemäß § 28 BelWertV tritt die Verordnung am 1. August 2006 in Kraft. Damit werden gemäß § 16 Abs. 3 PfandBG die nach § 13 des Hypothekenbankgesetzes genehmigten Wertermittlungsanweisungen unwirksam.
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07.04.2006
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(Wertermittlungsforum) In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben am 7. April 2006 das Bundesbauministerium und das Bundeswirtschaftsministerium den gemeinsamen Vorschlag zur Novellierung der Energieeinsparverordnung in die Abstimmung innerhalb der Bundesregierung gegeben. Mit diesem Vorhaben wird eine europäische Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Die wichtigste Neuerung ist die Einführung von Energieausweisen. Diese müssen zukünftig bei Verkauf oder Vermietung eines Gebäudes oder einer Wohnung ausgestellt und Interessenten zugänglich gemacht werden.
Nach dem Entwurf haben Eigentümer und Vermieter ein Optionsrecht. Sie dürfen zwischen dem ingenieurtechnisch berechneten Energieausweis auf der Grundlage des Energiebedarfs und dem Energieausweis auf der Grundlage des tatsächlichen Energieverbrauchs wählen. Damit soll ein Rahmen für einen kostengünstigen und aussagekräftigen Energieausweis geschaffen werden, der auf dem Immobilienmarkt für mehr Transparenz sorgen soll.
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06.04.2006
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Schwerin (dpa) Im Baurecht von M-V werden Hürden beseitigt. Nach der gestern vom Landtag beschlossenen neuen Landesbauordnung brauchen Bauherren künftig neben der Baugenehmigung keine weiteren vom Land vorgeschriebenen Erlaubnisse mehr. Zudem werden mehr Vorhaben völlig von der Genehmigungspflicht befreit: darunter Gartenlauben, Terrassenüberdachungen, bestimmte Garagen, eingeschossige Minigebäude, kleine Agrarlager und Ställe sowie Gewächshäuser. Dies gilt auch für Fenster und Türen, Swimmingpools und Brunnen. Außerdem sollen Bauvorhaben einem vereinfachten Genehmigungsverfahren unterliegen. Dafür müssen künftig aber Rauchmelder in Wohnungen eingebaut werden. Für neue Wohnungen gilt das ab 2006, bei bestehenden Wohnungen bis Ende 2009. Ferner müssen Gebäude mit mehr als sechs Wohnungen ein Geschoss haben, in dem Behinderte die Wohnungen barrierefrei erreichen können.
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29.03.2006
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(Spiegel online) Prognose - Regierung rechnet mit Aus für Arztpraxen - Die Bundesregierung sieht schwarz für Kassenarztpraxen - viele der rund 70.000 Praxen würden früher oder später schließen müssen. Das Gesundheitsministerium sieht die Zukunft der ärztlichen Versorgung in anderen Modellen.
Berlin - Zwar werde es auch in Zukunft noch Einzelpraxen geben, sagte der zuständige Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium, Franz Knieps, dem "Handelsblatt". "Doch die Zukunft wird Gemeinschaftspraxen, medizinischen Versorgungszentren und Ärztenetzen gehören." Die Medizin des 21. Jahrhunderts könne nun einmal "nicht in den Organisationsformen des 19. Jahrhunderts praktiziert werden", zitiert ihn die Zeitung. "Ohne moderne Kooperationsstrukturen wird die ambulante Versorgung in Deutschland nicht wettbewerbsfähig bleiben."
Nach Ansicht Knieps' werden künftig auch Krankenhäuser vermehrt ambulante Leistungen anbieten. "Für sie wird die Überwindung der Sektorengrenze zur ambulanten Versorgung zu einer der wichtigsten Fragen ihrer strategischen Ausrichtung", sagte Knieps. Allerdings müsse die Politik noch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte in Zukunft unter den gleichen Rahmenbedingungen arbeiten. Bislang werden ärztliche Leistungen Kliniken und in Arztpraxen unterschiedlich honoriert.
kaz
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09.03.2006
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Schwerin (statistik-mv.de) Von den 5 151 landwirtschaftlichen Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern sind 3 649 bäuerliche Familienbetriebe und somit der Rechtsform Einzelunternehmen zuzuordnen. Nach Angaben des Statistischen Amtes werden zwei Drittel dieser Betriebe im Nebenerwerb geführt, der weniger als die Hälfte des Familieneinkommens abwirft. Sie bewirtschaften im Mittel 32 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche. Die 1 300 Haupterwerbsbetriebe dagegen verfügen über eine Flächenausstattung von durchschnittlich 238 Hektar.
Die Haupterwerbsbetriebe bewirtschafteten 2005 insgesamt 310 700 Hektar (23 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche des Landes), somit durchschnittlich 238 Hektar, 20 Hektar mehr als im Jahr 2003. Im früheren Bundesgebiet hingegen lag 2003 die mittlere Flächenausstattung dieser Betriebe bei 47 Hektar, sodass sich auch hier die großbetrieblichen Strukturen in der Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns widerspiegeln.
Die knapp 2 300 Nebenerwerbsbetriebe verfügten 2005 über eine Fläche von 72 500 Hektar; damit standen den Nebenerwerbslandwirten 5,3 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche Mecklenburg-Vorpommerns zur Verfügung. Sie bewirtschafteten durchschnittlich 32 Hektar; 2003 waren es 25 Hektar, in Westdeutschland 12 Hektar.
44 Prozent der Nebenerwerbsbetriebe haben eine Größe von jeweils weniger als 10 Hektar und bewirtschaften zu fast 70 Prozent Dauergrünland, z. B. als Weide für Rinder, Pferde und Schafe. Für die Inhaber dieser kleinen Betriebe dient die Landwirtschaft wohl auch der Freizeitgestaltung.
Bei den größeren Nebenerwerbsbetrieben jedoch, allein 174 von ihnen haben eine Flächenausstattung von jeweils mehr als 100 Hektar (zusammen 43 Prozent der gesamten Nebenerwerbsflächen), dominiert der Ackerbau. Vier Fünftel ihrer Fläche nutzen sie als Ackerland, vorzugsweise für den Anbau von Getreide und Raps. Weniger verbreitet im Nebenerwerb ist eine intensive Viehhaltung, beispielsweise von Milchkühen oder Mastschweinen.
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07.03.2006
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Erwerbstätigkeit 2005: Rückgang um 1,1 Prozent
Die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Mecklenburg-Vorpommern war im Jahr 2005 um 1,1 Prozent niedriger als 2004. Damit gingen im Vergleich zum Vorjahr rund 7 700 Arbeitsplätze verloren. Das ist das Ergebnis der zweiten, nunmehr auf Jahresdaten basierenden Berechnung des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört. Die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort Deutschland insgesamt sank im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig (- 0,2 Prozent), in den neuen Ländern ohne Berlin sank sie um 1,3 Prozent, während sie im früheren Bundesgebiet stagnierte (‑ 0,0 Prozent).
In Mecklenburg-Vorpommern hatten 2005 702 800 Erwerbstätige einen Arbeitsplatz, davon 634 600 als Arbeitnehmer. Ausschlaggebend für die Verringerung der Erwerbstätigkeit war der anhaltende Rückgang der Zahl der Arbeitnehmer. Dieser konnte auch durch die Zunahme von Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) nicht kompensiert werden. Die Zahl der Arbeitnehmer verringerte sich gegenüber 2004 um 1,5 Prozent (Deutschland: - 0,6 Prozent).
Im Produzierenden Gewerbe sank die Erwerbstätigenzahl insgesamt um 4,1 Prozent (- 5 600 Erwerbstätige). Die größten Arbeitsplatzverluste betrafen hier wiederum das Baugewerbe. Die Zahl der im Baugewerbe Erwerbstätigen verringerte sich gegenüber dem Jahr 2004 um 7,5 Prozent (- 4 100 Erwerbstätige). Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen Beschäftigungsrückgang um 1,5 Prozent (- 1 100 Erwerbstätige).
Im Bereich Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei setzten sich die Arbeitsplatzverluste fort (‑ 7,7 Prozent bzw. ‑ 2 400 Erwerbstätige). Aber auch in den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr (‑ 2,2 Prozent bzw. ‑ 4 100 Erwerbstätige) sowie Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister (‑ 0,5 Prozent bzw. ‑ 500 Erwerbstätige) wurden Arbeitsplätze abgebaut.
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21.02.2006
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Tourismus 2005: Leichte Zunahme bei den Übernachtungen
Für das Jahr 2005 meldeten die Beherbergungsstätten (ab 9 Betten) und Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern rund 5,8 Millionen Gästeankünfte, das sind 2,4 Prozent mehr als 2004. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, buchten die Gäste rund 24,5 Millionen Übernachtungen. Damit übertraf die Tourismusbranche des Landes das Jahresergebnis von 2004 um 0,4 Prozent. Darunter sank die Anzahl der Übernachtungen bei den Beherbergungsbetrieben (ohne Camping) jedoch leicht um 0,6 Prozent. Im Bundesdurchschnitt stieg die Anzahl der Übernachtungen (Beherbergungsstätten und Campingplätze) nach vorläufigen Ergebnissen um 2 Prozent.
Die deutlichsten Zunahmen bei den Übernachtungen gegenüber 2004 meldeten Westmecklenburg mit 4,4 Prozent (Beherbergungsstätten: + 4,1 Prozent) und Vorpommern mit 3,1 Prozent (Beherbergungsstätten: + 1,2 Prozent).
Die Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte erreichte ein Plus von 1,4 Prozent (Beherbergungsstätten: + 1,3 Prozent) und die Mecklenburgische Ostseeküste von 1,2 Prozent (Beherbergungsstätten: + 1,3 Prozent).
Rügen/Hiddensee musste bei den Übernachtungen einen starken Rückgang von 5,3 Prozent (Beherbergungsstätten: - 6,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.
Die Anzahl der Gäste aus dem Ausland in Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen lag 2005 mit rund 260 000 um 1,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Darunter bildeten die Schweden mit rund 77 000 Gästeankünften die mit Abstand größte Gruppe. Die ausländischen Gäste buchten insgesamt 646 000 Übernachtungen, das sind 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Campingplätze des Landes meldeten 2005 rund 793 000 Gäste, die 3,3 Millionen Übernachtungen buchten; das entspricht einem deutlichen Plus von 3,8 Prozent bzw. 7,3 Prozent.
Die Auslastungsquote der angebotenen Betten in den Beherbergungsstätten lag 2005 mit 38,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (2004: 39,1 Prozent).
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17.02.2006
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Nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört, stieg das Bruttoinlandsprodukt, umfassender Ausdruck für die volkswirtschaftliche Gesamtleistung, in Mecklenburg-Vorpommern 2005 preisbereinigt geringfügig an (+ 0,2 Prozent; Vorjahr: + 1,1 Prozent). Ein kräftiges Wirtschaftswachstum erzielte 2005 vor allem das Verarbeitende Gewerbe. In diesem wichtigen Bereich stieg die Bruttowertschöpfung preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent. Positiv war die Entwicklung auch in den Bereichen Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie im Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister.
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28.01.2006
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Ansprüche an Ferienhäuser steigen (dpa) Ferienhäuser an der Ostsee oder Schwarzmeer-Küste haben oft Satellitenempfänger und Internetzugang, und es darf im Zweifelsfall auch etwas mehr kosten. Das Angebot wird immer breiter und vielseitiger - genau wie die Möglichkeiten, es zu buchen. "Der Ferienhaus-Gast ist absolut individuell", sagt Heinz Kolata, Geschäftsführer von Wolters Reisen, dem Spezialisten für Urlaub im Ferienhaus. Für Reiseveranstalter ist das eine schwierige Klientel: 80 Prozent der Ferienhaus-Fans buchen direkt. Genau dieses Potenzial will die TUI nun besser ausschöpfen, wie TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher angekündigt hat - nicht zuletzt mit Hilfe des Internets. "40 Prozent unseres Ferienhaus-Angebots werden online verkauft", sagt Kolata. Ziel Nummer eins für Urlaub im Ferienhaus ist und bleibt unser Nachbar Dänemark. Sauna, Whirlpool und Kamin haben viele Häuser sowieso, viele sogar einen eigenen Swimmingpool. Hier ist der Trend zu größeren und komfortableren Häusern zu beobachten.
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21.01.2006
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Wildwuchs bei Gütesiegeln im Land (OZ) Eine Übersicht von Qualitätssiegeln und Klassifizierungen allein für touristische Anbieter in MV gibt der Tourismusverband des Landes im Internet. Dort sind Informationen zur Klassifizierung von Tourist-Informationen, Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätzen und Jugendeinrichtungen abrufbar. www.qualitaetskontor.de
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21.01.2006
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Baugenehmigungen deutlich über Bundesdurchschnitt (HVB) Mit 45 Baugenehmigungen je 10.000 Einwohner lag MV deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 33 Genehmigungen. In den östlichen Bundesländern entfielen nur 27 Baugenehmigungen auf 10.000 Einwohner. Besonders viele Wohnbauprojekte wurden an der Küste behördlich genehmigt: auf Rügen 107 je 10.000 EW, in Ostvorpommern 87 und im Landkreis Bad Doberan 79.
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19.01.2006
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In 2005 Rückgang der Erwerbstätigkeit um 1,3 Prozent, Der Arbeitskreis Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder veröffentlicht erste vorläufige Regionalergebnisse zur Erwerbstätigkeit für das Jahr 2005. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes sank danach im Durchschnitt der neuen Bundesländer die Zahl der Erwerbstätigen um 1,4 Prozent, darunter in Mecklenburg-Vorpommern um 1,3 Prozent (2004: ‑ 0,4 Prozent). In Mecklenburg-Vorpommern gingen 2005 somit rund 9 200 Arbeitsplätze verloren.
Besonders hoch war in Mecklenburg-Vorpommern der Arbeitsplatzabbau im Bereich der Landwirtschaft (‑ 8,5 Prozent) sowie im Produzierenden Gewerbe (‑ 4,2 Prozent), hier verursacht vor allem vom weiter starken Arbeitsplatzabbau im Baugewerbe. Im Dienstleistungsbereich stagnierte die Zahl der Erwerbstätigen (‑ 0,2 Prozent). Ausschlaggebend für den Rückgang der Erwerbstätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern war der anhaltende Abbau von sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung, dieser konnte nicht durch die Zunahme von geringfügiger Beschäftigung und Zusatzjobs kompensiert werden.
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10.01.2006
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Die jahresdurchschnittliche Teuerungsrate 2005 für Mecklenburg-Vorpommern lag mit 2,0 Prozent deutlich über der des Vorjahres (2004: 1,5 Prozent). Gründe für den Preisauftrieb im gesamten Jahr 2005 waren vor allem die Erhöhung der Energiepreise sowie die höhere Tabaksteuer. Strom, Gas und andere Brennstoffe insgesamt verteuerten sich im zurückliegenden Jahr um 14,1 Prozent, darunter Gas um 11,6 Prozent, Heizöl gar um 30,8 Prozent und Zentralheizung/Fernwärme um 21,6 Prozent, Kraftstoffe insgesamt um 12,9 Prozent, darunter Normal- und Superbenzin um 13,0 Prozent und Dieselkraftstoff um 12,5 Prozent.
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16.12.2005
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Gut elf Prozent der Haushalte zogen mindestens einmal um + + +
11,08 Prozent der deutschen Haushalte haben im Jahr 2004 mindestens einmal ihre Wohnung gewechselt (Vorjahr: 10,98). Das ermittelte Techem, Europas führender Dienstleister für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, auf der Basis von 3,82 Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, in denen das Unternehmen den Heiz- und Wasserverbrauch misst und abrechnet. Ostdeutsche Haushalte ziehen dabei mit 11,93 Prozent (Vorjahr 12,13) nach wie vor häufiger um als westdeutsche mit 10,79 Prozent (Vorjahr 10,57). Allerdings gleichen sich die Quoten inzwischen kontinuierlich an. Techem analysiert die Umzugsquoten seit 1985. Dabei wurde der niedrigste Wert für Deutschland im Jahre 1990 mit 6,8 Prozent registriert, der höchste 1999 mit 11,6 Prozent. Ein Sprecher von Techem: "Die aktuellen Zahlen liegen weiterhin auf hohem Niveau. Der seit 1999 zunächst zu beobachtende Rückgang der Umzüge ist generell etwas ins Stocken geraten." In über einem Drittel der 422.836 von einem Umzug betroffenen Wohnungen, nämlich in 146.895 oder 34,74 Prozent, erfolgten nach der Techem-Untersuchung innerhalb des Jahres weitere Umzüge.
Alle von Techem ermittelten Umzugsquoten in deutschen Städten finden Sie hier: http://www.boehmannpr.de/techem/2005/presse/28/Umzugsquote.doc
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03.12.2005
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Gesetzgeber im Verzug (IVD)Derzeit noch kein Handlungsbedarf bei Energieausweisen,
Ziel der Richtlinie ist eine Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Das Hauptinstrument zur Durchsetzung dieses Ziels ist die europaweite Einführung eines Energieausweises. Beim Bau, Verkauf oder bei der Vermietung von Gebäuden ist dem Eigentümer bzw. potentiellen Käufer oder Mieter vom Eigentümer nach Maßgabe der Richtlinie ein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz vorzulegen.
Doch wie der Energiepass nun tatsächlich aussehen wird und wer ihn letztlich ausstellen darf, ist derzeit noch völlig unklar. Obwohl die Richtlinie bis zum 04. Januar 2006 umzusetzen ist, kann nach Maßgabe der Richtlinie de facto kein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz vorgelegt werden, solange die Energieeinsparverordnung noch nicht verabschiedet worden ist. Wann mit einem Referentenentwurf der Verordnung zu rechnen ist, ist nach aktueller Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW) noch völlig offen. Insofern besteht derzeit beim Bau, Verkauf oder bei der Vermietung von Gebäuden noch kein Handlungsbedarf.
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22.11.2005
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Stralsund (OZ) Von 27279 Wohnungen standen 2004 in Stralsund 1200 leer. Das sind 4,5 Prozent des Bestandes. Stralsund nimmt damit unter 102 ausgewerteten deutschen Städten Rang 76 ein. Die durchschnittliche Leerstandsquote der Städte liegt in Ostdeutschland bei 7,1 Prozent. Die Zahlen gehen aus einer Gemeinschaftsstudie des Bonner Marktforschungsinstituts empirica und der Eschborner Techem AG hervor. Basis für die Statistik sind anonymisierte Heizkostenabrechnungen von rund 2,5 Millionen Wohnungen, aus denen der Leerstand errechnet wird.
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22.11.2005
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Rostock (OZ) Von 234 Industrie- und Gewerbegebieten in MV befinden sich 45 Gewerbegebiete an der Ostseeautobahn A 20. Dabei ist die Auslastung in den einzelnen Gebieten sehr unterschiedlich.
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21.11.2005
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Rostock (OZ) Die Deutsche Bahn besitzt 5697 Bahnhöfe, 2.400 mit Empfangsgebäuden, insgesamt 240 Millionen Quadratmeter. In MV betreibt die Bahn 203 Bahnhöfe und Haltepunkte, 31 ländliche Bahnhöfe in MV, bundesweit 1000 sollen abgestoßen werden.
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19.11.2005
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Rostock (OZ) Akute Finanznot zwingt Städte und Kreise zur Privatisierung von Krankenhäusern. In MV werden schon ein Drittel privat betrieben (
12 gemeinnütziger Träger (DRK, AWO, Kirche, gemeinnützige Gesellschaft), 10 öffentlicher Träger, 13 private Träger). Bundesweit sind 20 Prozent aller Kliniken in privater Hand, 14 Prozent aller Betten, bestätigt Daniel Wosnitzka von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Mit dem anstehenden Verkauf des 475-Betten-Hauses in Wismar sind dann fast 50 Prozent aller Krankenhausbetten in MV in privater Hand. Das Interesse bei der Ausschreibung in Wismar ist riesig, bestätigt der Wismarer Geschäftsführer Michael Kulle.
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29.10.2005
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Mit dem Rückzug der Truppe kommen die Probleme (OZ) Von der Bundeswehrstrukturreform sind in MV rund 30 Kommunen betroffen. In über 60 Liegenschaften werden Flächen von insgesamt 5500 ha freigesetzt. Besonders betroffen sind: Stavenhagen / Kentzlin mit 480 ha bis 2010, Schwerin mit 1600 ha bis 2007, Demen mit 100 ha bis 2007, Eggesin mit 1.400 ha bis 2008. Die größten Bundeswehrstandorte in MV sind (Anzahl der Dienstposten): 1. Rostock (2.730), 2. Torgelow (2.050), 3. Neubrandenburg (1.990), 4. Kramerhof bei Stralsund (1.430), 5. Schwerin (1425), 6. Hagenow(1.340), 7. Laage (1.280), 8. Trollenhagen (1.160), 9. Bad Sülze (980), 10. Viereck (925), 11. Dabel/Demen (900),
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28.10.2005
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65 Reha-Kliniken gibt es in MV. 31 davon sind Einrichtungen für Erwachsene, 10 für Kinder und 8 sind Mutter-Kind-Kliniken. Weiter gibt es 10 Einrichtungen des Müttergenesungswerkes und 8 Suchtkliniken. Die Gesamtbettenzahl beträgt etwa 11.000 (ohne Suchteinrichtungen). Die durchschnittliche Auslastung lag dieses Jahr bei 70 Prozent.
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06.10.2005
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03.11.2005 - 05.11.2005: Rostock-Warnemünde - Hanseatische Sanierungstage.
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16.09.2005
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Neubrandenburg (dpa) Im Land müssen in den nächsten Jahren rund 71.000 Kleinkläranlagen modernisiert werden. Die bestehenden Anlagen entsprechen nicht mehr den Anforderungen, sagte Umweltminister Wolfgang Methling gestern auf einer Konferenz in Neubrandenburg. Auf die Betreiber kämen Kosten von jeweils 5.000 bis 7.000 Euro zu. Das Land könne allerdings nicht alle Anlagen fördern. Inzwischen sind 82 Prozent der Einwohner in MV an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen. Mehr sei in einem Flächenland kaum möglich. Deshalb müssten 12 bis 15 Prozent der Einwohner ihr Abwasser allein über Kleinkläranlagen reinigen.
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09.09.2005
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Landeswettbewerb "Familienfreundlicher Urlaub"
Ebnet: 100 Bewerbungen - 59 Auszeichnungen
Der 1. Landeswettbewerb "Familienfreundlicher Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern" hat 59 Sieger: "100 Bewerbungen von 82 Bewerbern sind eingegangen. Wir zeichnen alle 59 Tourismusbetriebe und -kommunen aus, die die erforderlichen Punkte erreicht haben.
Vier erhalten einen Sonderpreis für besonderes Engagement", sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Freitag zum Abschluss des Wettbewerbs in Güstrow. Der Minister, Sozialministerium Marianne Linke und Jürgen Seidel als Präsident des Landestourismusverbandes e. V. überreichten die Urkunden an die Preisträger.
"Rund sechs Prozent der deutschen Familienurlauber kommen nach Mecklenburg-Vorpommern - damit liegen wir mit Bayern und Schleswig-Holstein vorn", sagte Ebnet. Fast ein Drittel der zehn Millionen Urlaubsgäste im Jahr sind Familien mit Kindern. Die meisten kommen in den Sommerferien, mit dem Auto - und suchen eine Ferienwohnung, um unabhängig zu sein. "Die Angebote für Familien als Urlaubsgäste - ob Eltern mit Kindern, Großeltern mit Enkeln oder Alleinerziehende - können noch besser und reichhaltiger werden", sagte Ebnet.
"Das Zustellbett im Hotel und der Kinderteller - üblicherweise Fischstäbchen oder Spaghetti - auf der Speisekarte reichen längst nicht aus."
Die Ferienanbieter sollten sich an den Bedürfnissen der Altersgruppen zwischen 2 und 16 Jahren und deren Eltern orientieren - und von der Umgebung und den Möglichkeiten vor Ort inspirieren lassen. "Kinderbetreuung muss zum Standard für gute Hotels werden, gesicherte Badestellen und Spielgelände sind wünschenswert - und wöchentliche Lagerfeuer mit Stockbrotbacken oder Spiele und Bücher für schlechtes Wetter kann fast jeder Betrieb recht leicht anbieten", sagte Ebnet. Hier seien Fantasie und Engagement gefragt.
Verbesserungen seien besonders in den Tourismusgemeinden wichtig - von verkehrsberuhigten Zonen über Rabatttickets für Museen und öffentlichen Verkehr bis zum Spielplatz. "Die Ferienkinder von heute sind die Urlaubsgäste von morgen. Tourismusunternehmen müssen diese Zielgruppe ernst nehmen", sagte Ebnet.
"Eltern suchen den Urlaubsort für die Familie nach dem Beschäftigungsangebot für den Nachwuchs und dem Preis-Leistungsverhältnis aus. Da kann das kostenlose Eis am Nachmittag ein wichtiges Argument sein."
Der Landeswettbewerb "Familienfreundlicher Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern" war im Februar ausgeschrieben worden. Bewerbungen waren in den vier Kategorien Tourismusgemeinde, Beherbergungsbetrieb, Gastronomie und Erlebnispartner möglich. Eine Jury aus Vertretern des Tourismusverbandes MV e. V, des Wirtschaftsministeriums, des Sozialministeriums, des Instituts für Erziehungswissenschaften der Universität Greifswald, des Hotel- und Gaststättenverbandes MV e. V (DEHOGA), regionaler Tourismusverbände, Kreisen und Gemeinden hatten die mehrseitigen Fragebögen der Bewerber ausgewertet sowie die Unternehmen und Kommunen vor Ort besucht. Mehrere Testfamilien hatten im Laufe des Wettbewerbs "Probeurlaub" bei den Ferienanbietern gemacht. Unter den Bewerbern waren große Ferienanbieter wie Steigenberger oder Best Western wie auch Privatvermieter, Spaßbäder, Kanucamps, Museen, Zoologische Gärten und Naturparks.
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02.09.2005
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Nach der neuen Sterbetafel holen Männer bei Lebenserwartung auf
WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland weiter angestiegen. Sie beträgt nach der neuen Sterbetafel 2002/2004 für einen neugeborenen Jungen 75,9 Jahre und für ein Mädchen 81,5 Jahre. Nach der alten Sterbetafel 2001/2003 waren es 75,6 beziehungsweise 81,3 Jahre gewesen. Damit hat die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen stärker zugenommen als die der Mädchen: Nach der Sterbetafel 1991/1993 hatte ein neugeborenes Mädchen eine um 6,5 Jahre höhere durchschnittliche Lebenserwartung als ein neugeborener Junge, 2002/2004 sind es nur noch 5,7 Jahre.
Auch für ältere Menschen ist die Lebenserwartung gestiegen: Nach der neuen Sterbetafel können 60-jährige Männer statistisch noch mit einer ferneren Lebenserwartung von 20 Jahren rechnen, gegenüber 19,8 Jahren nach der alten Sterbetafel. Für 60-jährige Frauen ergeben sich statistisch 24,1 weitere Lebensjahre gegenüber zuvor 23,9 Jahren.
Die Sterbetafel 2002/2004 gibt die aktuellen Sterblichkeitsverhältnisse wieder. Danach kann statistisch jeder zweite Mann in Deutschland wenigstens 78 Jahre alt werden. Jede zweite Frau kann sogar mindestens ihren 84. Geburtstag erleben. Das 60. Lebensjahr können durchschnittlich 88% der Männer und 93% der Frauen erreichen.
Der langfristige Trend steigender Lebenserwartung in Deutschland bleibt damit ungebrochen. Im Deutschen Reich betrug 1871/1881 die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Jungen 35,6 Jahre, für neugeborene Mädchen 38,5 Jahre. Allerdings konnten auch damals 60-jährige Männer und Frauen statistisch mit einer ferneren Lebenserwartung von 12,1 beziehungsweise 12,7 Jahren rechnen. Im Gegensatz zu heute lag die Wahrscheinlichkeit, den 60. Geburtstag zu erleben, jedoch nur bei rund 30%.
Die aktuelle Sterbetafel für Deutschland basiert auf den Angaben über die Gestorbenen und die Bevölkerung der letzten drei Jahre. Es handelt sich um eine Momentaufnahme der Sterblichkeitsverhältnisse der gesamten Bevölkerung in diesem Zeitraum. Die durchschnittliche Lebenserwartung entspricht deshalb der Zahl von weiteren Jahren, die eine Person in einem bestimmten Alter nach den heutigen Sterblichkeitsverhältnissen voraussichtlich noch leben könnte. Eine Veränderung der Sterblichkeitsverhältnisse in der Zukunft wird nicht berücksichtigt.
Von der aktuellen Sterbetafel des Statistischen Bundesamtes sind jene Sterbetafeln zu unterscheiden, welche die aktuellen Sterblichkeitsverhältnisse nicht beschreiben. Hierzu zählen die Sterbetafeln der Versicherungswirtschaft, die auf den jeweiligen Versicherungszweck ausgerichtet sind (Renten- oder Todesfall der Versicherten, also nicht der Gesamtbevölkerung) und in denen Schätzungen über zukünftige Sterblichkeitsverhältnisse plus Zuschläge einbezogen werden. Die Versicherten haben selbst ohne geschätzte Zuschläge eine höhere statistische Lebenserwartung als die Gesamtbevölkerung, weil sie bei Vertragsabschluss ihre Gesundheit nachweisen müssen. Diese Auswahl verringert das Sterblichkeitsrisiko von vornherein. Schätzungen zur zukünftigen Lebenserwartung hat das Statistische Bundesamt in der 2003 erstellten Bevölkerungsvorausberechnung bis 2050 veröffentlicht.
Die aktuelle Sterbetafel 2002/2004 für Deutschland kann unter http://www.destatis.de/download/d/bevoe/sterbet04.xls heruntergeladen werden.
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30.08.2005
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Rostock (OZ) Sterne für fünf Yachthäfen im Land M-V,
Der Yachthafen Hohe Düne erhielt gestern als erste Marina Deutschlands fünf blaue Sterne für besonders hohe Qualität. Vier weitere Marinas in MV wurden mit vom Tourismusverband drei Sternen ausgezeichnet (K a r l s h a g e n , M ö n k e b u d e , U e c k e r m ü n d e , R e c h l i n.
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25.08.2005
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Bauhauptgewerbe: Auch im 1. Halbjahr 2005 starker Rückgang von Beschäftigung, Umsatz und Auftragseingängen
Die seit 1996 zu verzeichnende rückläufige Entwicklung des Bauhauptgewerbes in Mecklenburg-Vorpommern setzte sich auch im 1. Halbjahr 2005 fort: Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes gab es sowohl bei den Beschäftigten (- 11,8 Prozent) als auch beim Umsatz (- 12,1 Prozent) und bei den Auftragseingängen (- 10,4 Prozent) einen starken Rückgang gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
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19.08.2005
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Deutlicher Umsatzrückgang im Gastgewerbe im 1. Halbjahr 2005
Der Umsatz im Gastgewerbe Mecklenburg-Vorpommerns verringerte sich im 1. Halbjahr 2005 nach vorläufigen Ergebnissen nominal um 6,6 Prozent und real (preisbereinigt) um 8,0 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten insgesamt ging nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes um 7,4 Prozent zurück (Vollbeschäftigte: - 7,5 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: - 7,2 Prozent). Im Bundesdurchschnitt sank der Umsatz im Gastgewerbe im 1. Halbjahr 2005 nach vorläufigen Ergebnissen nominal um 0,8 Prozent und real um 2,1 Prozent.
Im Bereich Beherbergungsgewerbe verringerte sich der Umsatz im 1. Halbjahr 2005 um nominal 4,5 Prozent und real 6,2 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2004. Darunter verbuchte die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen) einen Umsatzrückgang von nominal 4,1 Prozent und real 5,3 Prozent.
Das Gaststättengewerbe meldete einen überdurchschnittlich hohen Rückgang des Umsatzes von nominal 10,4 Prozent und real 11,4 Prozent. Starke Umsatzverluste mussten hier sowohl die speisengeprägte Gastronomie (nominal: - 10,2 Prozent, real: - 11,1 Prozent; u. a. Restaurants, Cafés, Eisdielen und Imbisshallen) als auch die getränkegeprägte Gastronomie (nominal: - 13,4 Prozent, real: - 14,7 Prozent; u. a. Schankwirtschaften, Bars und Diskotheken) hinnehmen.
Der Umsatz der Kantinen und Caterer hingegen stieg um nominal 2,3 Prozent und real 0,9 Prozent.
Die Ergebnisse stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung und basieren auf einem neu gezogenen repräsentativen Berichtskreis.
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18.08.2005
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Tourismus: 5,2 Prozent weniger Übernachtungen im 1. Halbjahr 2005
Im 1. Halbjahr 2005 zählten die Beherbergungsstätten (ab 9 Betten) und die Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern 2,3 Millionen Gästeankünfte und 8,9 Millionen Übernachtungen. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, sank damit die Zahl der Gästeankünfte um 2,5 Prozent und die Anzahl der Übernachtungen um 5,2 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Ankünfte und Übernachtungen im Juni 2005 gingen um 4,3 Prozent bzw. 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück.
Die Entwicklung in den fünf Reisegebieten (Beherbergungsstätten und Campingplätze) im 1. Halbjahr 2005:
Einen überdurchschnittlichen Rückgang bei den Übernachtungen von 12,6 Prozent musste Rügen/Hiddensee hinnehmen (Juni 2005: - 13,0 Prozent).
In Vorpommern ging die Anzahl der Übernachtungen um 4,6 Prozent zurück (Juni 2005: - 8,8 Prozent).
Die Mecklenburgische Ostseeküste meldete 2,2 Prozent weniger Übernachtungen (Juni 2005: - 3,0 Prozent).
Einen leichten Rückgang bei den Übernachtungen von 1,4 Prozent registrierte die Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte (Juni 2005: - 4,7 Prozent).
In Westmecklenburg blieb die Anzahl der Übernachtungen bei einem Minus von 0,1 Prozent nahezu unverändert (Juni 2005: - 2,2 Prozent).
Im 1. Halbjahr 2005 betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste 3,8 Tage (1. Halbjahr 2004: 3,9 Tage).
Die Anzahl der Gäste aus dem Ausland in Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen lag im 1. Halbjahr 2005 mit rund 94 000 um 4,2 Prozent unter dem Vorjahreswert (Juni 2005: + 1,5 Prozent). Sie buchten mit rund 224 000 Übernachtungen 0,7 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2004 (Juni 2005: + 9,8 Prozent).
Die Auslastungsquote der angebotenen Betten in den Beherbergungsstätten lag im 1. Halbjahr 2005 bei 30,7 Prozent (1. Halbjahr 2004: 32,7 Prozent). Im Juni 2005 betrug die Auslastungsquote 46,4 Prozent (Juni 2004: 51,5 Prozent).
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15.08.2005
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Anhaltende Abschwächung am Baulandmarkt auch 2004 nicht aufgehalten
Der Baulandmarkt hat auch 2004, allerdings langsamer als in den Vorjahren, an Dynamik verloren. In zusammen 2 806 Kauffällen wechselten nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes 4,8 Millionen Quadratmeter Bauland für 107,9 Millionen EUR den Besitzer. Im Jahr 2003 wurden in 2 887 Kaufhandlungen 3,6 Millionen Quadratmeter Bauland für insgesamt 119,9 Millionen EUR veräußert. Gegenüber dem Bauboom vor zehn Jahren jedoch haben sich die Kaufaktivitäten, bezogen auf den Umsatz, um 75 Prozent verringert. Für baureifes Land wurden 2004 durchschnittlich 42,09 EUR je Quadratmeter gezahlt (2003: 49,51 EUR). Der Abstand zum Preisniveau des früheren Bundesgebietes hat sich wieder vergrößert.
Die Anzahl der Kauffälle ist seit 1994 (fast 8 500 Fälle) tendenziell rückläufig und erreichte im Jahr 2004 mit 2 806 Fällen ihren bisherigen Tiefpunkt. Die veräußerte Gesamtfläche ging im gleichen Zeitraum von mehr als 30 Millionen auf 4,8 Millionen Quadratmeter Bauland (2003 allerdings: 3,6 Millionen Quadratmeter) noch wesentlich stärker zurück.
Der Kaufpreis für baureifes Land lag im Jahr 2004 bei 42,09 EUR je Quadratmeter (höchster Preis 2001: 52,15 EUR); Rohbauland wurde 2004 für 13,98 EUR je Quadratmeter veräußert (2002: 14,99 EUR). Zum Vergleich: 1994 wurden im Landesdurchschnitt rund 27 EUR für einen Quadratmeter baureifes Land gezahlt, im Jahr 2003 waren es 49,51 EUR.
Die durchschnittliche Größe der veräußerten Fläche belief sich 2004 im Mittel aller Baugebiete auf 1 711 Quadratmeter; vor zehn Jahren war sie zwei- bis dreimal größer.
An den verkauften Flächen hatte baureifes Land 2004 einen Anteil von 45 Prozent, Rohbauland von 21 Prozent und Industrieland von 2 Prozent. Der Anteil des Landes für Verkehrszwecke, der 2001 noch 41 Prozent betrug, ging bis 2004 auf 15 Prozent zurück; der Rest entfiel auf Freiflächen.
Die regionalen Preisunterschiede bei baureifem Land sind nach wie vor erheblich. Im Vergleich zu früheren Jahren haben sich die Unterschiede zwischen hohen Preisen in den kreisfreien Städten und niedrigen Preisen in den Landkreisen etwas verringert. So reicht zwar 2004 die Spanne von 87,43 EUR je Quadratmeter in der Landeshauptstadt Schwerin bis 8,55 EUR im Landkreis Uecker-Randow, aber der Landkreis Rügen (65,18 EUR) liegt im Preisniveau noch vor Greifswald, Neubrandenburg und Wismar mit jeweils rund 60 EUR.
Die Angleichung an das wesentlich höhere Preisniveau des früheren Bundesgebietes, die sich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre abzuzeichnen begann, setzte sich 2003 (Ergebnisse für 2004 liegen noch nicht vor) nicht fort. So lagen 1999 dort die Kaufwerte für baureifes Land bei 81,64 EUR je Quadratmeter, in den neuen Ländern bei 44,67 EUR (54,7 Prozent des Westniveaus), in Mecklenburg-Vorpommern bei 43,08 EUR (52,8 Prozent). Bis 2003 stiegen die Kaufwerte in Westdeutschland auf 117,33 EUR, in Ostdeutschland auf 48,95 EUR (41,7 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern auf 49,51 EUR (42,2 Prozent).
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10.08.2005
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Rostock/Wismar (OZ/PI/dpa) Urlauber zieht es in die Spaßbäder
Wenn das Wetter schlechter wird, beginnt jedes Jahr die Hoch-Zeit der überdachten Freizeitbäder. Gegenwärtig sind in M-V folgende Einrichtungen geöffnet:
- A h l b e c k, Ostsee-Therme,
- F l e e s e n s e e, Fleesensee Spa,
- G r a a l - M ü r i t z, Aquadrom,
- G r e i f s w a l d, Freizeitbad,
- G ü s t r o w, Badeparadies Oase,
- L i n s t o w, Tropisches Erlebnisbad,
- R i b n i t z, Boddentherme,
- R ö b e l, Müritz-Therme,
- S a r g a r d, Jasmund-Therme,
- S e l l i n, Inselparadies,
- S t r a l s u n d, Hanse-Dom,
- W i s m a r, Freizeitbad Wonnemar,
- Z i n n o w i t z, Bernsteintherme,
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02.08.2005
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Weniger Bürokratie für Bauherren und Investoren
Kabinett beschloss Neugestaltung der Landesbauordnung
Schwerin, 2. August 2005. Die Landesregierung hat heute die Neugestaltung der Landesbauordnung beschlossen. Zuvor waren rund 50 Verbände vom Ministerium für Arbeit, Bau und Landesentwicklung angehört worden. "Die neue Bauordnung bedeutet weniger Bürokratie für Bauherren und Investoren", fasste Minister Helmut Holter zusammen. Künftig sollen mit der Baugenehmigung auch andere für das Vorhaben erforderliche Genehmigungen und sonstige Zulassungen aus einer Hand erteilt werden.
"Mit der Neugestaltung leistet das Land zugleich einen Beitrag zu einem einheitlichen Bauordnungsrecht in Deutschland", so Holter. "Denn die neue Landesbauordnung folgt der Musterbauordnung, die von der Bauministerkonferenz einstimmig beschlossen worden war." Rechtseinheit sei ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil, urteilte der Minister.
Nach seinen Worten verdiene die Landesbauordnung vor allem das Prädikat "bürgerfreundlich". Dafür spreche eine ganze Reihe von Festlegungen.
Sie ist bürgerfreundlich, weil das Baugenehmigungsverfahren vereinfacht wird. Ein Bauherr braucht künftig für sein Vorhaben neben der Baugenehmigung keine weiteren Genehmigungen einzuholen. "Es bedeutet eine große Erleichterung für den Bauherrn, wenn er sich neben der Baugenehmigung nicht noch separat um beispielsweise die erforderliche Naturschutzgenehmigung bemühen muss", so Holter zur veränderten Richtlinie.
Sie ist bürgerfreundlich, weil Wohngebäude - außer Hochhäuser - in Gebieten mit einem Bebauungsplan keiner Baugenehmigung bedürfen. Gewerbegebäude erfordern weiter ein Genehmigungsverfahren.
Sie ist bürgerfreundlich, weil baurechtlich unbedeutende Vorhaben verfahrensfrei sind. So dürfen Garagen sowie Carports mit bis zu 30 Metern Grundfläche - außer im Außenbereich - ohne Baugenehmigungsverfahren errichtet werden.
Sie ist bürgerfreundlich, weil der notwendige Abstand von Gebäuden zur Grundstücksgrenze verkleinert wird. Die Vereinfachung ermöglicht eine flexiblere Nutzung des Grundstücks.
Sie ist bürgerfreundlich, weil die Brandschutzvorschriften umfassend überarbeitet worden sind. So darf beispielsweise die Holzbauweise künftig für Wohngebäude bis zu fünf Geschossen verwendet werden.
Und sie ist schließlich flexibel, weil die gesetzliche Vorgabe für Stellplätze für Kraftfahrzeuge weggefallen ist. Künftig können die Gemeinden entsprechend ihrer konkreten Gegebenheiten die Anzahl von Stellplätzen regeln.
"Die neu gestaltete Landesbauordnung führt zu einer deutlich besseren Baurechtssituation in Mecklenburg-Vorpommern. Sie erleichtert es den Investoren, ihre Bauabsichten vorzubereiten. Auch private Bauherren profitieren von der neuen Bauordnung, denn sie finden ein modernes Baurecht vor, das ihnen mehr Freiraum gibt. Mit der neuen Bauordnung können sie sich ihre Bauwünsche einfacher erfüllen", so Minister Holter.
Sie wirkt sich auch positiv auf die Wirtschaftstätigkeit aus. Laut Holter verbessert ein einheitliches Baurecht die Wettbewerbssituation im Land. Vor allem für Investoren, Architekten, Ingenieurbüros und Bauunternehmen, die über die Landesgrenzen hinweg tätig sind, wird die Arbeit erleichtert. Sie müssen sich nicht mit baurechtlichen Besonderheiten auseinander setzen.
Anfang September wird die neue Landesbauordnung dem Landtag Mecklenburg-Vorpommerns vorgelegt. Dann sei, ist sich der Minister sicher, eine moderne Bauordnung auf den Weg gebracht.
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02.08.2005
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Schwerin (dpa) Mit Datum vom 30. Juli 2005 sind die Verordnungen über die Naturschutzgebiete "Boissower See und Südteil des Neuenkirchener Sees" sowie "Pohnstorfer Moor" in Kraft getreten.
Das in der Schaalseelandschaft im Norden des Landkreises Ludwigslust gelegene Naturschutzgebiet "Boissower See und Südteil des Neuenkirchener Sees" hat eine Größe von etwa 86 Hektar. Es ist geprägt von einem engen, zum Teil vermoorten Erosionstal entlang des Boissower und Neuenkirchener Sees, die durch einen etwa 250 Meter langen Bachlauf miteinander verbunden sind. Dazu gehören außerdem Schilf- und Verlandungszonen, Hangwälder, quellige Bruchwälder und Grünlandbereiche. Das Gebiet stellt einen charakteristischen Ausschnitt der glazial geprägten Schaalseelandschaft dar und ist Lebensraum einer Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten sowie Pflanzengesellschaften. Mit der Unterschutzstellung ist die Zielstellung verbunden, Nährstoffeinträge zu minimieren, Waldflächen und Verlandungsbereiche einer natürlichen Entwicklung zu überlassen bzw. Waldflächen in naturnahe Bestände umzuwandeln. Außerdem sollen die natürliche Hydrologie und Trophie der Seen gesichert und die Lebensräume der im Gebiet vorkommenden Arten erhalten und optimiert werden.
Das Naturschutzgebiet ist Bestandteil des Europäischen Vogelschutzgebietes "Schaalsee" und des FFH-Gebietes "Schaaletal mit Zuflüssen und nahegelegenen Wäldern und Mooren". Insofern erfolgt mit der Unterschutzstellung eine Umsetzung der NATURA 2000-Meldung des Landes an die Europäische Kommission in nationales Recht für die Flächen im Geltungsbereich der Verordnung. Darüber hinaus werden mit der Schutzgebietsausweisung Verpflichtungen des Landes umgesetzt, die sich aus der Zugehörigkeit des Naturschutzgebietes zum UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee und zu dem Bundesförderprojekt "Schaalseelandschaft" zur Errichtung und Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung ergeben.
Das Naturschutzgebiet "Pohnstorfer Moor" befindet sich im Klützer Winkel (Landkreis Nordwestmecklenburg) und umfasst eine Fläche von etwa 31 Hektar. Die Unterschutzstellung erfolgt auf Initiative des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V., der die Schutzwürdigkeit dieser Flächen mit umfangreichem Untersuchungsmaterial belegte.
Das Naturschutzgebiet dient der dauerhaften Sicherung, Erhaltung und Entwicklung eines Biotopkomplexes aus teilweise bewaldetem Kalkflachmoor, Nass- und Feuchtwiesen sowie Magerrasenhügeln. Vermoorte Standorte auf Wiesenkalk sind im Klützer Winkel auf Grund der hydrologischen Gegebenheiten durchaus zu erwarten. Das besondere am Pohnstorfer Moor besteht darin, dass durch eine langjährige extensive Nutzung der Wiesenbereiche unter günstigen Wasserstandsverhältnissen die dort vorkommenden und vom Aussterben bedrohten bzw. stark gefährdeten Pflanzenarten erhalten werden konnten. Insbesondere die Artenzusammensetzung der Pflanzengesellschaften der kalkreichen Feuchtwiesen und Kleinseggenrieder des Moores ist für den Nordwesten Mecklenburgs einmalig.
Zur Erhaltung und Entwicklung der vorhandenen Lebensräume und Lebensgemeinschaften der im Pohnstorfer Moor vorkommenden Arten soll mit der Unterschutzstellung als Naturschutzgebiet eine Gefährdung der Flächen insbesondere vor Nährstoffeinträgen, Wasserstandsabsenkung bzw. einer Nutzungsaufgabe der Offenlandfläche ausgeschlossen werden.
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20.07.2005
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Berlin (OZ/RZ) Der Straßenbau in MV boomt weiter. Insgesamt 30 weitere Ortsumgehungen sind in die Planung des sogenannten vordringlichen Bedarfs aufgenommen worden, so der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Tilo Braune. Dazu gehören u. a. Verkehrsprojekte in A n k l a m, N e u b r a n d e n b u r g, G ü s t r o w, S t r a l s u n d, B a d D o b e r a n, W o l g a s t oder W a r e n. Bereits fertig gestellt wurden Abschnitte um Anklam, Greifswald, Penzlin oder Ribnitz. Im Bau befinden sich Umgehungsstraßen um N e u s t r e l i t z, S c h w e r i n, P a m p o w oder C r i v i t z. Die Gesamtfreigabe der A 20 soll im IV. Quartal 2005 erfolgen. Der "größte im Bau befindliche Brückenbau Deutschlands", die Strelasund-Querung bei Stralsund, soll 2007 übergeben werden.
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05.07.2005
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Rostock (OZ) 80 Prozent der Wohnungen in M-V sind saniert und modernisiert. Das ist die höchste Quote in den fünf östlichen Bundesländern. Die durchschnittliche Leerstandsquote bezogen auf den gesamten Wohnungsbestand in M-V beträgt ca. 13 Prozent. Hierüber informierte Peter Hitpaß vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen.
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05.07.2005
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In M-V gibt es 171 Campingplätze. Insgesamt werden dort 23.293 Stellplätze geboten. Rund 764.000 Gäste aus Deutschland und zahlreichen europäischen Ländern kommen zum Campen ins Land. Im Vergleich zum Jahr 2003 kamen 2004 etwa 27 Prozent weniger Camper. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt vier Tage. Im Schnitt am längsten werden Plätze im Landkreis Ostvorpommern gebucht (4,7 Tage).
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05.07.2005
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In M-V gibt es 171 Campingplätze. Insgesamt werden dort 23.293 Stellplätze geboten. Rund 764.000 Gäste aus Deutschland und zahlreichen europäischen Ländern kommen zum Campen ins Land. Im Vergleich zum Jahr 2003 kamen 2004 etwa 27 Prozent weniger Camper. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt vier Tage. Im Schnitt am längsten werden Plätze im Landkreis Ostvorpommern gebucht (4,7 Tage).
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23.06.2005
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Am Jahresende 2004 gab es in Mecklenburg-Vorpommern einen Gesamtbestand von 879 132 Wohnungen. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes hat sich der Wohnungsbestand gegenüber dem Vorjahr um 4 656 Wohnungen oder 0,5 Prozent erhöht (Vorjahr: + 0,6 Prozent). Damit entfielen 511 Wohnungen auf 1 000 Einwohner (2003: 505; früheres Bundesgebiet: 464). Bei diesem Vergleich ist jedoch zu beachten, dass der Wohnungsleerstand in Mecklenburg-Vorpommern deutlich höher ist als im früheren Bundesgebiet (April 2002: 11,8 vs. 6,7 Prozent). Ferner dürfte auch der Anteil der Ferienwohnungen im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern höher sein als im Durchschnitt des früheren Bundesgebietes.
Während sich der Wohnungsbestand insgesamt um 0,5 Prozent erhöht hat, verlief die Entwicklung für die einzelnen Gebäudearten unterschiedlich: Die Zahl der Einfamilienhäuser stieg mit 1,8 Prozent auf 244 084 am stärksten, gefolgt von Wohnungen in Nichtwohngebäuden (+ 1,2 Prozent auf 18 123) und in Zweifamilienhäusern (+ 0,9 Prozent auf 90 044); die Zahl der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ist erstmals um 625 auf 526 881 Wohnungen (- 0,1 Prozent) zurückgegangen.
Seit der Gebäude- und Wohnungszählung 1995 hat sich die verfügbare Wohnfläche je Einwohner von 29,8 Quadratmetern auf 37,0 Quadratmeter vergrößert. Im Landesdurchschnitt betrug die Wohnfläche pro Wohnung 72,4 Quadratmeter (früheres Bundesgebiet 2003: 88,6 Quadratmeter), in den kreisfreien Städten 62,4 Quadratmeter und in den Landkreisen 77,4 Quadratmeter.
Den größten Anteil am Wohnungsbestand hatten mit 35,1 Prozent die Vierraumwohnungen, gefolgt von den Dreiraumwohnungen mit 25,0 Prozent (jeweils einschließlich Küche).
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15.06.2005
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Aufteilung Eigentümerquote nach Branchen in Deutschland: Gemäß einer Studie der I.C.M.E. Unternehmensberatung GmbH, München suchen deutsche Unternehmen nach Möglichkeiten, Immobilien steuerlich begünstigt auszugliedern. Die Eigentumsquote betrieblich genutzter Immobilien ist in Deutschland im internationalen Vergleich derzeitig noch besonders hoch (Asien <20%, USA <25%, Europa <35%, Deutschland >70%, davon Handel-Lager-Büro <70% &. F&E-Technik-Produktion > 70%).
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14.06.2005
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Die Anzahl der veräußerten landwirtschaftlichen Grundstücke erhöhte sich, nach rückläufiger Entwicklung in den vergangenen Jahren, erstmals wieder. So wurden 2004 in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 2 169 Veräußerungsfälle erfasst, darunter allein 2 163 ohne Gebäude und ohne Inventar, 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der durchschnittliche Kaufwert stieg gegenüber 2003 um 6 Prozent auf bisher noch nicht erreichte 4 415 EUR. Die mit den Veräußerungsfällen erfasste Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung lag mit 18 986 Hektar nur geringfügig über der im Vorjahr (18 895 Hektar). Die Durchschnittsgröße der den Besitzer wechselnden Flächen belief sich auf 8,8 Hektar, im Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 9,2 Hektar.
Veräußerungsfälle mit Gebäuden und mit bzw. ohne Inventar haben hierzulande nur eine sehr geringe Bedeutung, vor allem zurückzuführen auf die Besonderheiten der Agrarstruktur im Nordosten Deutschlands.
Die regionalen Unterschiede in der Höhe des Kaufwertes haben sich im Jahr 2004 gegenüber 2003 verringert. So lagen sie 2004 zwischen 7 798 EUR (Landkreis Nordwestmecklenburg) und 2 777 EUR (Landkreis Ostvorpommern), 2003 hingegen zwischen 8 202 EUR (Landkreis Nordwestmecklenburg) und 2 329 EUR (Landkreis Uecker-Randow). Im Vergleich der einzelnen Landkreise ist eine differenzierte Entwicklung gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Während in 6 Kreisen niedrigere durchschnittliche Kaufwerte ausgewiesen werden, stiegen sie in den anderen 6 Kreisen an, erheblich in Rügen (+ 41 Prozent; 5 269 EUR), Uecker-Randow (+ 36 Prozent; 3 179 EUR) und in Nordvorpommern (+ 27 Prozent; 5 674 EUR), offensichtlich beeinflusst durch infrastrukturelle Faktoren und spezifische regionale Planungsabsichten, aber auch die durchschnittliche Bodengüte der veräußerten Flächen. Diese lag zwar im Landesmittel auf dem Niveau des Vorjahres, in einzelnen Landkreisen aber deutlich darüber bzw. auch darunter.
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11.06.2005
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Rostock (OZ) Die Preise für Acker- und Grünland in M-V sind in den letzten sechs Jahren durchschnittlich um fast 50 Prozent gestiegen, teilte der Geschäftsführer der BVVG Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH, Dr. Wilhelm Müller, gestern mit. Wegen der großen Nachfrage koste ein Hektar Ackerland im Schnitt ~ 4.450 €. Die BVVG verfügt in M-V über 232.700 ha einst volkseigener Flächen (entspricht ~ 20% der Agrarfläche in M-V). 143.000 ha Acker- und Grünfläche, sowie 76.700 ha Wald wurden bereits verkauft.
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10.06.2005
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Ab dem 19. Juli 2005 wird in Deutschland ein neues Pfandbriefrecht gelten. An diesem Tag wird das neue Pfandbriefgesetz die bisherigen drei einschlägigen Gesetze ablösen: das Hypothekenbankgesetz, das Gesetz über die Pfandbriefe und verwandten Schuldverschreibungen öffentlich-rechtlicher Kreditanstalten und das Schiffsbankgesetz.
Paragraf 16 des neuen Pfandbriefgesetzes regelt als neue Zentralnorm fuer die Grundstuecksbeleihung u.a. die Grundlagen der Ermittlung und Festsetzung des fuer die Deckungsrechnung massgeblichen Beleihungswertes und die Anforderungen an die Gutachter.
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10.06.2005
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Berlin (dpa) Durch den Abriss von 43.086 Wohnungen ist in Ostdeutschland im vergangenen Jahr der Wohnungsleerstand zurückgegangen. Wie der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen gestern in Berlin mitteilte, standen damit 360.000 Wohnungen leer, 2003 waren es noch 398.000. Die durchschnittliche Leerstandsquote sei von 16 auf 15 Prozent zurückgegangen. Für dieses Jahr ist der Abriss von 47.000 Wohnungen geplant.
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31.05.2005
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Das Vorurteil, Schrebergärten seien spießig, hat ausgedient. Immer mehr junge Leute zieht es auf die kleinen Parzellen. Gemäß Bundesverband Deutscher Gartenfreunde - zu dem 19 Landesverbände mit 15.200 Kleingartenvereinen mit einer Million Mitgliedern gehören - ist der Altersdurchschnitt der Pächter in Deutschland inzwischen um neun Jahre gesunken: 1997 habe der noch bei 56 Jahren gelegen, 2003 dann bei 47 Jahren: "Tendenz sinkend".
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30.05.2005
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Schwerin (dpa) Die Preise für Einfamilienhäuser steigen in den größeren Städten von M-V wieder leicht an, sagte Manfred Schriewer (RDM/IVD).
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30.05.2005
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Schwerin (dpa) In M-V ist die Zahl der zwangsversteigerten Immobilien im vergangenen Jahr um knapp ein Drittel auf 1.752 gestiegen. im Jahr 2003 kamen 1.334 Objekte im Nordosten unter den Hammer.
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26.05.2005
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Wismar (OZ) Auf der Halbinsel Tarnewitz soll eine neue Hotelanlage entstehen. Hotels und Appartments sollen am Wasser liegen, die Kapazität beträgt 1.000 Betten. Die Marina soll 2007 fertiggestellt sein. Das Reiseunternehmen TUI will Ferienunterkünfte auf der Halbinsel betreiben.
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26.05.2005
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Schwerin (Statistisches Landesamt M-V) Die Zahl der fertig gestellten Wohnungen war 2004 mit 7.281 zwar um 0,7% geringer als im Vorjahr, mit 42 Wohnungen je 10.000 Einwohner aber weiterhin deutlich höher als im Bundesdurchschnitt (34). Bestimmend für dieses hohe Niveau des Wohnungsbaus war nach wie vor die starke Nachfrage nach Einfamilienhäusern (4.229 Fertigstellungen).
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18.05.2005
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Schwerin (OZ) Gegen den Willen der Landkreise drückt die Landesregierung die Verwaltungsreform durch. Gerstern stimmte das Kabinett der Bildung von fünf Großkreisen zu.
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18.05.2005
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Schwerin/Wiesbaden (dpa/AP) In M-V waren im Jahr 2003 3,8 % der Bevölkerung auf Sozialhilfe (mittlerweile Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe) angewiesen (Durchschnitt für Deutschland: 3,4 %). Die höchste Empfängerquote unter den größeren Städten der neuen Bundesländer erreichte mit 8,2% Schwerin (geringster Wert im LK Bad Doberan mit 2,2%).
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15.05.2005
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Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung hat eine Analyse der Leerstandssituation in Auftrag gegeben und veröffentlicht (BBR-STudie - Leerstandsmanagement in Plattenbauten - finanzielle, technische und soziale Aspekte" ist im Fraunhofer IRB Verlag unter www.irbbuch.de für 20 Euro als Download erhältlich). Danach betrifft der Leerstand überwiegend unsanierte Gebäude, die oberen Geschosse, große Wohnungen ohne Balkon, mit innen liegenden Bädern und / oder Küchen und Häusern mit elf oder mehr Geschossen.
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14.05.2005
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(OZ) Verkehrsprojekt Bundesautobahn A 20 kurz vor der Fertigstellung, Die 323,2 Kilometer lange A 20 Lübeck - Stettin wird 2005 nach zehnjähriger Bauzeit termingerecht fertig. Die Trasse verläuft 16,8 km durch Schleswig-Holstein, 26,5 km durch Brandenburg und 279,6 km durch M-V. Die Kosten betragen 1,86 Milliarden Euro. 2005 werden noch die Abschnitte Tribsees - Grimmen-West, Greifswald - Gützkow und Anklam - Neubrandenburg-Nord übergeben.
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14.05.2005
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Die Landesregierung M-V wird in diesem Jahr erneut rund 150 Millionen Euro in öffentliche Bauten investieren, die Hälfte davon in Unis und Kliniken. Zurückhaltung übe das Land nur bei Bauten, deren langfristige Nutzung von bevorstehenden Strukturentscheidungen abhänge. Ministeriumsangaben zufolge wird die Landesregierung 2005 unter anderem 41 Mio. Euro in die Nervenklinik der Uni R o s t o c k investieren. In das künftige Justizministerium in S c h w e r i n werden bis Ende 2006 rund 11,6 Mio. Euro verbaut. In den Neubau des Kriminaltechnischen Institutes in R a m p e fließen bis Ende 2006 16,7 Mio. Euro. Im vergangenen Jahr waren die größten Bauinvestitionen mit 45,5 Mio. Euro das S c h w e r i n er Arsenal (Innenministerium), die Chirugie in R o s t o c k mit 43 Mio. Euro und die R o s t o c k er Unibibliothek mit 22,3 Mio. Euro. Hinzu kommen Investitionen in zahlreichen Instituten, unter anderem das für Plasmaforschung in G r e i f s w a l d , für Atmosphärenphysik in K ü h l u n g s b o r n , für Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere in D u m m e r s t o r f , sowie für Ostseeforschung in W a r n e m ü n d e .
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09.05.2005
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Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Mecklenburg-Vorpommern im April 2005 gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 1,7 Prozent gestiegen.
Das Statistische Bundesamt schätzt für Deutschland insgesamt für April einen Anstieg des Verbraucherpreisindex von 1,5 Prozent ein.
Im Vorjahresvergleich waren erhebliche Preissteigerungen bei Energie und Mineralölerzeugnissen zu verzeichnen. So stieg im April 2005 gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat das Preisniveau für Heizöl um 44,6 Prozent (+ 6,3 Prozent gegenüber März 2005), bei Zentralheizung und Fernwärme um 10,6 Prozent (+ 1,9 Prozent), bei Kraftstoffen um 7,6 Prozent (+ 5,7 Prozent) und bei Gas, wie im Vormonat, um 7,4 Prozent.
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30.04.2005
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An zehn Stellen sind die Steilküsten von Mecklenburg-Vorpommern akut von Abbrüchen bedroht. Das ist das Ergebnis einer Studie des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur Rostock (STAUN). Akut gefährdete Steiluferabschnitte: W o h l e n b e r g , B e c k e r i t z , R e r i k , M e s c h e n d o r f , H e i l i g e n d a m m (Kinderstrand), L o h m e , B o r c h t i t z , Z e m p i n, S t u b b e n f e l d e , Ü c k e r i t z , potentiell gefährdet: Redewisch/Boltenhagen, Timmendorf, Schw. Busch, Gollwitz, Halbinsel Wustrow, Meschendorf, Kühlungsborn Ost/West, Heiligendamm, Nienhagen, Warnemünde Wilhelmshöhe, Ahrenshoop Niehagen, Hiddensee Dornbusch, Dranske, Vitt, Arkona, Saßnitz, Mukran, Sellin Nord/Süd, Klein Sicker, Loissin, Lubmin, Koserow Kölpinsee, Bansin Langenberg
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29.04.2005
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Ferienresort am Fleesensee lockt auch Prominente (OZ) Das beliebte Urlaubsland im Müritzkreis plant fünf Jahre nach seiner Eröffnung den weiteren Ausbau der Anlage. ... Sorgenfalten treiben Detlef Fricke, dem Manager des Tourismuszentrums "Land Fleesensee" und seinen 2000 Kommanditisten die B i l l i g f l i e g e r auf die Stirn. "Wer hätte damals gedacht, wie billig man heute nach Spanien kommt", erläutert Fricke. Das sei bei kaltem Wetter, wie in diesem Jahr, echte Konkurrenz.
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12.04.2005
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Rostock (OZ) Das neue Kommunal-Abgabengesetz sieht einen Anschluss-Zwang für Fernwärme vor.
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22.03.2005
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Im Februar hat das Deutsche Institut für Normung e.V. die Teile 1 und 2 der überarbeiteten DIN 277 (Grundflächen und Rauminhalte von Bauwerken im Hochbau) veröffentlicht. Teil 3 (Mengen und Bezugseinheiten) befindet sich in Vorbereitung und soll im April 2005 erscheinen.
Nachfolgend wird in Stichworten dargelegt, welche Änderungen sich gegenüber der DIN 277:1987 ergeben haben.
Teil 1: Begriffe, Ermittlungsgrundlagen
Gegenüber DIN 277-1:1987-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
Die Norm wurde redaktionell überarbeitet und neu gegliedert.
Die „Funktionsfläche (FF)" wurde in „Technische Funktionsfläche (TF)" umbenannt.
Der Konstruktions-Rauminhalt (KRI) wurde neu aufgenommen.
Für die Zuordnung von Installationskanälen und -schächten zur Netto-Grundfläche bzw. Konstruktions-Grundfläche wurden Mindestabmessungen definiert.
Die getrennte Ermittlung von Grundflächen unter Schrägen bis/über 1,50 m wurde aufgegeben.
Die Unterschreitung der Nutzfläche in Hauptnutzfläche und Nebennutzfläche wurde aufgegeben; beide Begriffe sind entfallen.
Teil 2: Gliederung der Netto-Grundfläche (Nutzflächen, Technische Funktionsflächen und Verkehrsflächen)
Gegenüber der DIN 277-2:1987-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
Die Norm wurde redaktionell überarbeitet.
Die Norm wurde inhaltlich der aktualisierten DIN 277-1:2005-02 angepasst.
Der Begriff „Nutzungsgruppe" wurde neu aufgenommen.
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19.03.2005
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In Mecklenburg-Vorpommern verfügte 2003 durchschnittlich jeder Einwohner über 13 745 EUR Einkommen für Konsum und Sparen, im deutschen Durchschnitt waren es dagegen 16 842 EUR. Das ergibt sich aus jetzt vorgelegten Berechnungen zum Primäreinkommen und zum verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte durch den Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Landesamt Mecklenburg-Vorpommern angehört.
Das verfügbare Einkommen je Einwohner spiegelt die monetäre Situation der privaten Haushalte einer Region wider. Es ist dabei nicht identisch mit der Kaufkraft, bei der regionale Preisunterschiede zu berücksichtigen wären. Es darf auch nicht mit den Nettolöhnen und -gehältern der Arbeitnehmer verwechselt werden, weil es u. a. die Renten und Pensionen mit einschließt. Im Jahr 2003 standen im gesamtdeutschen Durchschnitt je Einwohner 16 842 EUR an Einkommen für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung. In Mecklenburg-Vorpommern waren es nur 13 745 EUR je Einwohner, das war der niedrigste Wert aller Bundesländer. Mit der in 2003 erreichten Angleichung von 81,6 Prozent wurde der Abstand zum Bundesdurchschnitt in den letzten Jahren auch nur wenig verringert (zum Vergleich 1995: 78,9 Prozent Angleichung).
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18.03.2005
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Dreimonatige Kündigungsfrist auch für Altmietverträge: Gestern wurde im Bundestag der Gesetzentwurf zur Kündigungsfristregelung beschlossen. Die mit der Mietrechtsreform eingeführten dreimonatigen Kündigungsfristen für Wohnungsmieter werden damit auch auf Altmietverträge ausgedehnt. Der Bundesrat muss dem Entwurf noch zustimmen.
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01.03.2005
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Die seit 1996 zu verzeichnende Entwicklung im Bauhauptgewerbe Mecklenburg-Vorpommerns setzte sich auch 2004 fort: Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes gab es sowohl beim Umsatz als auch bei den Beschäftigten weiterhin einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (- 7,9 bzw. - 10,3 Prozent).
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22.02.2005
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Der Umsatz im Gastgewerbe Mecklenburg-Vorpommerns 2004 sank nach vorläufigen Ergebnissen nominal um 3,1 Prozent und real (preisbereinigt) um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten insgesamt ging nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes um 3,3 Prozent zurück (Vollbeschäftigte: - 5,3 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: + 2,7 Prozent). Im Bundesdurchschnitt sank der Umsatz im Gastgewerbe 2004 nach vorläufigen Ergebnissen nominal um 1,3 Prozent und real um 2,1 Prozent.
Die Entwicklung in den Bereichen Beherbergungs- und Gaststättengewerbe verlief uneinheitlich:
Im Beherbergungsgewerbe verbuchte die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen) einen Umsatzrückgang von nominal 3,2 Prozent und real 3,1 Prozent. Darunter erreichten die Hotels ein Umsatzplus von nominal 1,3 Prozent und real 0,6 Prozent. Sehr starke Umsatzeinbußen meldeten hingegen die Pensionen (nominal: - 19,3 Prozent; real: - 19,8 Prozent).
Das sonstige Beherbergungsgewerbe, dem u. a. die Jugendherbergen, Erholungs- und Ferienheime, Ferienhäuser und -wohnungen, Campingplätze zugeordnet sind, konnte einen Zuwachs des Umsatzes von nominal 5,1 Prozent und real 5,0 Prozent verbuchen. Darunter meldeten die Campingplätze hingegen einen Umsatzrückgang von nominal 0,7 Prozent (real: - 2,0 Prozent).
Im Gaststättengewerbe musste die Gruppe der Restaurants, Cafés, Eisdielen und Imbisshallen einen Umsatzverlust von nominal 7,0 Prozent und real 7,7 Prozent hinnehmen. Ein Umsatzminus von nominal 6,5 Prozent und real 7,4 Prozent verzeichnete das sonstige Gaststättengewerbe, wozu Schankwirtschaften, Bars und Diskotheken zählen.
Der Umsatz der Kantinen und Caterer stieg nominal um 0,6 Prozent, real sank er jedoch um 0,5 Prozent.
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21.02.2005
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Für das Jahr 2004 meldeten die Beherbergungsstätten (ab 9 Betten) und Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern rund 5,7 Millionen Gästeankünfte, das sind 7,7 Prozent weniger als 2003. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, buchten die Gäste rund 24,4 Millionen Übernachtungen, 6,0 Prozent weniger als im extrem sonnenverwöhnten Vorjahr. Darunter fiel der Rückgang in den Beherbergungsstätten des Landes 2004 geringer aus. Hier sank die Anzahl der Gäste um 3,9 Prozent und die Anzahl der Übernachtungen um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Campingplätze: - 26,6 bzw. - 19,9 Prozent).
Damit erreichte die Tourismusbranche des Landes jedoch das Jahresergebnis von 2002.
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21.02.2005
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Der Umsatz des Einzelhandels in Mecklenburg-Vorpommern ging 2004 nach vorläufigen Ergebnissen nominal um 2,0 Prozent und real (preisbereinigt) um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, verringerte sich die Zahl der Beschäftigten insgesamt um 1,8 Prozent (Vollbeschäftigte: - 4,6 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: + 0,3 Prozent). Im Bundesdurchschnitt sank der Einzelhandelsumsatz 2004 nach vorläufigen Ergebnissen nominal um 1,6 Prozent und real um 1,7 Prozent.
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10.02.2005
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Schwerin (dpa) Höhere Preise für Haushaltsenergie und die Kraftfahrzeug-Steuer haben die Lebenshaltungskosten in Mecklenburg-Vorpommern im Januar verteuert. Das Preisniveau stieg um 1,5 Prozent im Vergleich zum Januar des vergangenen Jahres , teilte das Statistische Landesamt gestern in Schwerin mit. Für Heizöl mussten demnach 20,9 Prozent mehr ausgegeben werden als vor Jahresfrist. Für Gas mussten die Verbraucher 6,7 Prozent und für Strom 3,9 Prozent mehr ausgeben. Die Kraftfahrzeug-Steuer stieg um 19,1 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2000 müssen die Einwohner im Land jetzt 4,7 Prozent mehr für ihren Lebensunterhalt aufbringen.
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09.02.2005
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Rostock (OZ) 290 Zwangsversteigerungsanträge gingen 2004 beim Amtsgericht Rostock ein, das auch für den ehemaligen Kreis Rostock-Land zuständig ist. Ein Jahr zuvor waren es 311. "Gut 70 Prozent der Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien, Eigentumswohnungen oder Freiflächen kommen beim ersten oder zweiten Termin unter den Hammer", sagt Amtsgerichtsdirektor Peter Häfner. Das Interesse an Einfamilienhäusern sei nach wie vor groß.
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09.02.2005
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Schwerin (dpa) Die Wirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2000 wieder leicht gewachsen. Mit einem Plus von 0,8 Prozent rangiert der Nordosten allerdings deutschlandweit auf dem vorletzten Platz. Dies geht aus den ersten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) hervor, die das Statistische Landesamt M-V gestern in Schwerin veröffentlichte. Bundesweit stieg das BIP um 1,7 Prozent, im Durchschnitt der neuen Länder um 1,5 Prozent.
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